Sind Sie schon einmal morgens aufgewacht und haben die Fenster nass vorgefunden, als hätten Sie sie gerade geputzt? Wir müssen dieses Problem bekämpfen, das vielen bekannt ist. Und so geht’s.

Jeden Morgen entdecken viele Menschen Kondenswasser an ihrem Schlafzimmerfenster. Der Grund ist einfach: Die nächtliche Atmung sammelt sich auf der kalten Oberfläche des Fensters. Unbehandelt kann sich Kondenswasser schnell in Schimmel verwandeln und die Bewohner und das Haus gefährden. Übermäßige Luftfeuchtigkeit schädigt Wände, Decken, Teppiche und Möbel. Es kann zu Flecken, Abblättern der Farbe oder sogar zu einer Verschlechterung des Putzes kommen.

Während sich viele auf die Reinigung und Entfernung von Kondenswasser durch das Putzen von Fenstern konzentrieren, ist die Vorbeugung ebenso wichtig. Kondensation ist das Phänomen, das auftritt, wenn warme, feuchte Luft mit einer kalten Oberfläche wie einer Wand oder einem Fenster in Kontakt kommt. Auf dieser Oberfläche bilden sich dann Wassertröpfchen. In einem Schlafzimmer kann sich dies durch beschlagene Fenster, feuchte Flecken an den Wänden oder sogar Schimmelbildung äußern. Um es loszuwerden, empfehlen Experten Folgendes:

  1. Regelmäßig lüften: Öffnen Sie die Schlafzimmerfenster täglich, auch im Winter, für mindestens 10 Minuten. Dadurch wird die Luft erneuert und die Luftfeuchtigkeit reduziert. Im Idealfall erstellen Sie einen Entwurf, indem Sie zwei gegenüberliegende Fenster öffnen.
  2. Halten Sie eine stabile Temperatur: Ein zu kalter Raum fördert die Kondensation. Versuchen Sie, eine Temperatur um 18 °C zu halten und plötzliche Veränderungen zu vermeiden.
  3. Zimmerpflanzen: Einige Pflanzen, wie z. B. Bostonfarn oder Spatiphyllum, sind für ihre Fähigkeit bekannt, Feuchtigkeit aufzunehmen. Sie sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern können Ihnen auch helfen, die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Raum zu regulieren.
  4. Überwachen Sie Feuchtigkeitsquellen: Manchmal wird Kondensation durch bestimmte Feuchtigkeitsquellen verursacht, z. B. durch einen schlecht belüfteten Trockner oder ein angrenzendes Badezimmer ohne ausreichende Belüftung. Identifizieren Sie diese Quellen und gehen Sie auf sie ein.
  5. Isolierung und Doppelverglasung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Raum gut isoliert ist. Die Wärmedämmung reduziert den Temperaturunterschied zwischen den Innenwänden und der Außenluft. Doppelverglasung ist auch wirksam bei der Minimierung von Kondensation an Fenstern.
  6. Verwenden Sie einen Luftentfeuchter: Wenn Ihr Schlafzimmer besonders feucht ist, sollten Sie die Verwendung eines Luftentfeuchters in Betracht ziehen. Diese Geräte absorbieren überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft und tragen so dazu bei, Kondensation zu verhindern

Eine weitere Herausforderung, mit der viele konfrontiert sind, ist Schimmel, der durch Feuchtigkeit verursacht wird. Eine Lösung ist die Verwendung von Reinigungsalkohol – er tötet effektiv Schimmel ab. Wenn das Feuchtigkeitsproblem weiterhin besteht, sollten Sie alle Belüftungsöffnungen auf Verstopfungen überprüfen. Wenn das Kondensationsproblem noch schwerwiegender ist, kann Taufarbe der letzte Ausweg sein. Diese Farbe verhindert, dass sich Feuchtigkeit an den Wänden bildet und zurückhält.